Kalter Rauch (k)riecht ins T-Shirt. Zigarrenstummel nach Zigarrenstummel beschweren das gänsekotverseuchte Gras. Wieder wird am falschen Ende das Leben angezündet.
You’re wrong.
Nicht zum ersten Mal.
Die Schachteln gehen nicht aus, die Zigarillos auch nicht. Keine Damenmundstücke. Die Zeit wird genutzt, um Pause zu machen – Zigarillospause. Es entsteht eine einzige, umfassende Pause. Einatmen, ausatmen. Keine Zeit zum Husten. Morgens vielleicht.
Kleine rote Schachteln priorisieren das eigene Ich. Sie vereinnahmen die innere Zensur – fast rund um die Uhr.
Schlafend raucht man nicht. Man schläft nur kürzer, wegen der Nikotinbalance. Ein Ausgleich zur innerlichen Veruntreuung eigener Werte.
Im Zentrum liegt immer nur das eigene Ich. Vielleicht sogar genetisch. Vielleicht auch nur als Ausrede.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen