26 November 2025

Der Clown in mir

Furchtlos tritt der Clown aus mir heraus, ich vergebe mir da nichts. Verbale Sturzbäche fließen so zu euch ins Tal, und ihr versucht, nicht schwimmen zu müssen, rettet euch an Land. 

Manchmal öffne ich den Clown in mir, die Staumauer, und der Redefluss fließt ab. Zu euch. Kommt, gebt mir eure Hand, wir vertrauen einfach dem Moment, in dem ein Clown noch Clown sein darf, wenn er es will, ohne als Clown behandelt, negiert zu werden. 

Menschen machen das gerne, weil sie kein Clown sein wollen; passiert mit ihnen nichts. Aus Angst, nicht dem Anspruch anderer zu folgen, was der Clown ihnen verwehrt. 

Ich erkläre mich ausdrücklich zum Clown in buntem Gewand und roter Nase, Clowns halten zusammen, mögen sich, und Menschen fangen zu lachen an. 

Sie lachen, kapiert. Wie kann man das Lachen bekämpfen, wo steckt da der falsche Kern. Zieht euren Stachel der Eitelkeit aus eurem Clownskostüm und macht einfach mit, wild und ungestüm.

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