Etwas Deich, etwas Käse, Rotwein, Baguette, mehr nicht, vielleicht noch etwas Sonnenlicht, mehr brauche ich nicht, eine alte Decke, auf der ich mich ausstrecke, den Himmel zu sehen, so vergesse ich die Zeit und aus den Wolken werden Sterne, ein Mond, den jeder sehen kann, und ich werde den Verdacht nicht los, dass das, was hier geschieht, sich in mein Herz schiebt, in mein Herz verschiebt, ein Glas oder einen Becher brauche ich nicht, Flaschenkind, der junge Mann setzt sich zu mir, schweigt mich an, ich ihn, halte ihm die Flasche hin, er lehnt ab und knabbert auf dem Grashalm rum und irgendwo in disem Text löst du dich mal ab, fährst durch bis zum Tunnel, dann frische Luft, löst dich aus verbrachter Zeit und machst einen Haken dran, Schluss, Trecker raus ins Hochgebirge, würge nicht die Bauersfrau, die kann für deinen Pflichtteil nichts, die Hütte hat er dir gelassen, dieser alte Depp, zwei Kilometer oben, wollte dich noch einmal sehen, den nicht, den nicht, den mag ich nicht, seinen Trecker nicht, seine Kühe nicht und diese alte Hütte nicht, aber du gehst trotzdem los, stapfst den Hang hoch, obwohl der Weg dir nichts sagt und der Wind dir ins Gesicht schlägt wie einer, der dich schon früher kannte, Steine rollen unter deinen Schuhen weg, ein Vogel schreit zu laut, zu nah, und du denkst, nicht heute, bitte nicht heute, der Weg knickt ab, der Hang wird steiler, und die Hütte lugt zwischen den Fichten hervor wie etwas, das vergessen wollte, dass es noch existiert, du bleibst stehen, atmest, nicht mutig, eher trotzig, und gehst weiter, weil man irgendwann immer weitergeht, selbst wenn nichts davon Sinn ergibt und du eigentlich nur wieder auf deiner Decke liegen willst, am Deich, mit Käse und Rotwein und Sonne und der Ahnung, dass etwas in dir rutscht, heimlich, lautlos, und du nicht weißt wohin.
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