er lobt mich. ich will das nicht. es beginnt mit dieser anerkennung, die mir nicht zusteht, die mir aufgezwungen wird.
ein lob, das keine grundlage hat, keine tiefe. die laudatio, die mir als ehre gelten soll, ist nichts weiter als ein gesellschaftliches ritual, das keiner existenz gerecht wird, nur weil sie lebt.
dann unterbreche ich ihn. ich lehne ab. der blick des staunens in seinem gesicht ist der eines, der diese ablehnung nicht versteht. wie kann ich, ein lebender, diese „ehrung“ verweigern? es ist der moment des bruchs mit der gesellschaftlichen erwartung.
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