19 März 2025

gerade/machen

breche deine verwandlung, wenn sie dir nicht mehr gefällt. breche durch. gehe wieder gerade. es wird verziehen werden. umgib dich nur mit denen, die dir das verzeihen, die dir nicht nur ihr misstrauen leihen. du hast dich umentschieden. das ist in ordnung. wer könnte schon im vorhinein alles erkennen, wenn man fremde pfade nutzt, spannende wege geht? schritt für schritt, doch dann zurück. all dieser schlamm, sockenlos.

drehe dich um. du kannst zurück. sie wollen das bloß nicht. aber du bist nicht verpflichtet, dich in einer richtung zu verlieren, nur weil du sie einmal eingeschlagen hast. stehenbleiben. nachdenken. den kurs revidieren. dich selbst korrigieren, nicht aus schwäche, sondern aus einsicht. denn wissen ist beweglich, erkennen ist ein prozess. es gibt keinen verrat an sich selbst, wenn man irrtümer berichtigt.

ich bin stolz auf dich, stolz auf jene, die sich nicht von der scham des umkehrens lähmen lassen. die begreifen, dass ein weg erst dann der eigene ist, wenn man ihn nicht nur geht, sondern auch hinterfragt. fahnen tragen, manchmal halbmast, und eine fanfare ertönt. der salutschuss. am strand. wellen küssen deine stille begabung des ruhig-sitzens, des bei-dir-seins, bevor du den rückweg nimmst. nicht aus flucht, sondern aus erkenntnis. weil du siehst, dass diese richtung nicht deine ist, sondern eine geliehene, gestohlen von denen, die sich nicht bekennen wollen. sei sicher, du kommst an. es wird anders sein, aber richtig.

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