recherchiere, und die wahrheit wird dir leuchten. recherchierende, wohin man sieht. sie recherchieren ihr leben und das der anderen und leiten daraus ihre schlüsse ab. soweit, so gut. dann kommt der tsunami, und sie sind überrascht.
recherchierende können auch überrascht werden. gefüllte schubladen. und so recherchiert man, weshalb ein tsunami möglich war. oder weshalb er – trotz aller recherche – nie auftrat. sie irren. auch die superrecherchierenden irren.
prognosen werden im leben begraben. doch die recherche scheint sicherheit zu suggerieren. belastbares material. wen belastet es, weshalb, und was fangen wir mit dem ergebnis an? wir belasten also. dich oder dich. menschen sind es allemal. alle mal. jeder malt seine meinung an. bunt wollen fast alle menschen. belastbar. sonst wählen sie die farben, die übrig bleiben.
die möglichkeit des draufloslebens wird nicht recherchiert. eher negiert. gesellschaftlich. man nimmt der recherche einfach die wucht und huldigt dann trotzdem dem ergebnis.
darauf sind wir stolz. stolz auf unsere wahl, die keine weitere kritik benötigt, weil sie ja recherchiert ist.
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