seltene erden im kopf – eine bemerkung, die ich nicht als last, sondern als teil meines denkprozesses verstehe. gedanken, die sich von den gewohnten unterscheiden, werden oft als „selten“ angesehen. doch was macht sie besonders? ist es wirklich die form dieser gedanken oder eher unsere wahrnehmung dessen, was uns gewöhnlich erscheint?
gedanken fließen in einem stetigen strom. sie sind einfach da als teil meiner reflexion, die weder nach bestätigung strebt noch das ziel hat, sich von anderen abzuheben.
die herausforderung ist, sie nicht überzubewerten. was ich denke, ist kein maßstab für irgendetwas, außer für einen eigenen prozess.
ich versuche, diesen gedanken keinen wert zuzuschreiben, sie einfach nur zuzulassen.
doch der versuch, sie loszulassen, wegzuschreiben ist ein ständiger prozess, der nie vollständig abgeschlossen ist. ich scheitere immer wieder.
gedanken fließen auch, wenn sie nicht im einklang mit meinem eigenen empfinden sind. sie verändere ich nicht. es ergibt sich so ein gesamtbild, ähnlich einem foto, das ich nicht bearbeiten würde, weil der moment dann so bleibt, wie er war.
im blog zu schreiben bedeutet für mich, diese gedanken zu teilen, ohne den drang, mich zu erklären oder zu beweisen.
es geht nicht darum, dass jeder jeden versteht. es geht nicht um anerkennung. es geht um den ausdruck dessen, was in mir lebt – roh und ungeschliffen.
wer es lesen möchte, willkommen. wer nicht, wird es lassen. denn meine gedanken sind nicht dafür da, in ein bild zu passen. sie sind da, weil sie sein sollen.
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