schlupflöcher finden – das macht spaß. wenn sie dann noch gesellschaftlicher art sind, umso mehr. es gibt optionen genug: konfrontation zum beispiel. oder schweigen. weggehen. weglaufen. nicht wiederkehren. später wiederkommen, das thema nicht mehr reaktivierend. es wegtragen in eine zeit, in eine gegend, die anderes erwartet – bis es dann langweilig wird, wie zuvor.
es müssen keine löcher sein, und es muss auch nicht schlüpfrig werden. hauptsache, es bleibt interessant. dort bleibe ich. vorübergehend. selbstgewählt. von euch initiiert, die ihr den sog der zeit nicht so spürt. da setze ich mich mal hin – um aufzustehen, doch wenn sich ausgetretene pfade auch dort zeigen, dann gebe ich freiwillig mein terrain an euch zurück und wünsche euch viel glück.
der geruch verbrauchter gegensätzlichkeit – der passt nicht zu mir. lieber streite ich. mit dir. oder nicht. wenn ich zu euch komme, schweige ich. zunächst. eure wolken will ich sehen, die abbildung eurer selbst am firmament, bevor ich mich ins abendrot sehne und dynamische nähe zuzulassen verspreche. was ich nicht einhalten kann, wenn der anlass nicht passt, oder wenn sich bereitschaften als falsche einheit entpuppen.
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