es gibt gegenwart, die nichts fordert. sie nimmt keinen raum, sie gibt ihn. einfach so, nicht nur durch worte, nicht nur durch kleine gesten – sondern durch eine präsenz, die bleibt.
manche bedeutungen sprechen nicht. sie wirken, leise und unbeirrbar.
nicht alles, was fehlt, ist verloren. manches bleibt, auch wenn es nicht sichtbar sein will. es gibt ein wissen, das sich nicht nennt, aber spürbar wird dann, wenn andere sich entfernen. ein gleichgewicht, das auf dem wissen um ein zentrum beruht und niemals schwankt.
was man vielleicht spät erkennt, ist oft das, was längst da war. nicht als versprechen, nicht als erklärung – sondern als etwas, das trägt, wenn alles andere vielleicht mal wankt. nicht laut, nicht glänzend, sondern still – wie der schatten zum licht.
und während andere weitersprechen, verstehen, vergessen – bleibt etwas zurück, das sich nicht nach vorne drängt. etwas, das nicht beschrieben werden muss, um bedeutung zu haben. man spürt es. nicht alle sehen es. aber manche wollen nicht mehr ohne sein.
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