freigeist. wer sich so nennt, benennt sich selbst im licht der unabhängigkeit. das ist erlaubt. das steht jedem zu. ich selbst verzichte darauf – nicht aus widerstand, sondern weil ich das denken nicht zum mittel erhebe.
ich nehme mir nicht die freiheit zu denken, sondern die freiheit, es manchmal zu lassen. nicht, um weniger zu sein, sondern um näher am sein zu bleiben.
wer sich freigeist nennt, markiert sich als anders, als erkennend, als unabhängig im geist. das kann eine haltung sein, ein weg, ein versuch. und das sei ihm gegönnt.
vielleicht findet freiheit sich aber eher in der stille – nicht in der bezeichnung, sondern im erleben. der geist ist dann frei, wenn er nicht beweisen muss, dass er es ist.
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