ich wende mich dem konkreten zu: meinen füßen. ich creme sie nicht ein mit einer fremden creme, mit einer einstellung, die mir fremder nicht sein könnte.
ich höre auf freunde. und auf deren freunde. aber bei den füßen – da beginnt ein paradox. etwas, das ich nicht ernst nehmen will, ich kann mich daran nicht festhalten.
füße. diese unscheinbaren tragflächen des lebens. sie laufen, sie tragen, sie verschwinden in socken, sie fordern selten dank, und doch sollen sie schön sein?
warum? wofür? für wen? ich verstehe es nicht. will es nicht verstehen. ich weigere mich, den füßen eine ästhetik aufzuzwingen, die sie nie verlangt haben. salbe hin oder her.
ja, ich höre euch zu. ja, ich respektiere euch fußfetischisten, aber wenn es um die ästhetik des gehens geht, ziehe ich spätestens meine grenzen.
eingecremt sollen sie sein, weil man es mir rät? nun gut. euch zuliebe? nein! da ich bin raus. meine füße auch.
ungeschmiert durchs leben gehen, dass kennen sie schon, denn sie sind straße gewohnt, nicht wellness. das war nie ein deal. schön? schön ist, was trägt – nicht, was cremig glänzt.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen