die nächsten jahre gehen mich an. meine. sie kommen noch, oder eben nicht, wenn der tod das leben bricht. ich lebe lieber zuversicht.
ich bin ein troll, leben. auf die jahre, die noch bleiben, stoße ich jetzt mit dir an und lasse mich in mein jenseits treiben, aber nicht sofort und gleich.
ich will nochmal auf die straße gehen, das wahre leben in mir spüren, wie all die langen jahre lang. das leben, wie es für mich bereitet, auch wenn ihr das nicht mit begleitet.
will mich mit, in der natur besaufen und in die weite aufbrechen, wo das leben sich in seiner reinsten form zeigt, weil ich die freiheit erleben will, die nicht in einem rückzug wartet.
rausgehen, durchatmen. leben spüren. keinem trübsinn zu verfallen. meine lebenszeit verliert immer mit dem, was sie nicht verdient. so greife ich mir das leben ab, auch wenn es sich stets verändert. meine realität zerfließt in dem bewusstsein, dass sie nur ein rinnsal in raum und zeit bleibt.
ps. vielleicht lege ich mich irgendwann in deinen schatten mein leben, das kann sich auch ergeben.
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