die marge, die dosis macht’s. die dosis mensch. die dosis des menschseins, des erwartbaren. die mich langweilt. oft. viel. gesprochenes wort. der erste satz lässt den menschen erkennen. dessen erster satz. ein zweiter wird oft nicht mehr gebraucht, doch er kommt – im rühmen eigener überzeugung ins universum gepustet, als hinge das ganze gewicht der welt daran.
und wehe, der eindruck entsteht, man hätte nicht kapiert, was gemeint war. dann wird nachgelegt, erklärt, zerlegt – in kleinste bestandteile, bis auch der letzte depp begreift, welcher gedankengalopp da gerade vorgetragen wurde. es wird nachreferiert, abgesichert, kontextualisiert. bloß kein missverständnis. bloß keine lücke.
ein spiel der gewichte. lose kommunikation, überladen mit selbstvergewisserung. ich wende mich ab. kann das nicht mehr ertragen. ja, ich weiß, ihr erfühlt darin arroganz. aber wenn schon, dann wenigstens langweilige arroganz. die art, die mir erlaubt, wegzuhören. nicht zur verfügung zu stehen, selbst wenn ich da bin.
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