22 April 2025

„horoskope: die kunst des unvorhersehbaren vorhersehens“

stern­schnup­pen und astro­lo­gie. ein durchein­an­der. das ist mir schnuppe. stern­zei­chen zeich­nen bil­der. von manchen menschen aner­kannt. mir drängt sich da nichts auf. 

ho­ro­sko­pe. ich schaue nicht hin. feuer, luft, wasser – alles ist ein zeichen. stern­zei­chen. sie zeich­nen dein bild. du genügst. ge­fäl­lig. ich mache mit. keine angst. ich nehme es hin.

dieses stern­zei­chen oder das chi­ne­si­sche – ganz nach be­lie­ben. ich bin im be­lie­ben ge­blie­ben, weil ich beliebig -liebe.   

ster­ne sind dar­stel­ler von struk­tu­ren, sie stel­len men­schen dar, sie vereinen, vereinheitlichen, gleichgemacht ver­kürzt zwar, aber das ist wohl eine pflicht, denn an­ders funktioniert das alles nicht.

stern­schnup­pen ver­än­dern nichts. nur der as­zen­dent ver­än­dert. er greift durch. das ist so ge­wollt von den zeichen einer ge­sell­schaft­li­chen ab­sur­di­tät. 

wenn nichts mehr be­stimmt stimmt, ist der as­zen­dent der schul­di­ge, der das hul­di­gen von nicht be­weis­ba­ren recht­fer­ti­gen kann. glaubt nur (nicht) dar­an, glaubt auch an stern­schnup­pen im astro­lo­gi­schen raum – aber auch die gibt es kaum.

p.s. wenn der glaube an horoskope und sternzeichen oder mondphasen sich gleichgültig in gemüter schwingt, warum denn nicht, glauben wir uns einfach.

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