freunde in langeweile. freundinnen. begleiter, die mal kurz, mal lang an meiner seite sind. sie machen das gut. ich sehe’s. ich sage’s. applaus. kein zynismus. nur echtes klatschen aus der ecke, in der ich oft nur sitze, statt mich einzufügen.
das beteiligen trifft mich wie ein windstoß. kein plan. kein willen. einfach da. und dann bin ich drin. flieg umher. laut. zu viel. zu sehr ich. ich kenn mich kaum noch. aber es ist ein gespräch. nein, es sind viele. zuhören – ja, das wird erwartet. zu recht. kurzweil. langeweile. ich habe keine eile damit. nicht mal ich.
ich bin zu viel. manchmal klappt das. manchmal bricht es. unwillkürlich. tja, das ist leben. roh. ohne dramaturgie. kritik? bleibt da, wo sie ist. ich will jetzt nicht, denn der moment kennt mich. ich erkenne ihn. er will mich lenken. mal hierhin, mal dorthin. doch darauf kommt’s mir nicht an.
ankommen? nie einfach. und wenn ich da bin, will ich schon wieder weg. weil ich das kenne, weil ich es erkenne. zu viel. oder genug. oder beides. oder ich bleib. einfach so. da. ich will mich nicht gewöhnen. keinen bock.
und nein – ich meine nicht euch. nie euch. ihr, die bleibt, auch wenn ich mich entziehe. ihr, die versteht, ohne zu fordern. der widerspruch? bin nur ich.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen