ich bin wieder so labil, im moment des jetzt. stolz bin ich aber darauf nicht, und eigentlich gar nicht. nie wieder vitamine um euren schnellen sport. fehler machen ist mein ding, im kreis drehen. verstehen und weitergehen. im lichte der substanz dessen, was andere meinen wollen – was gut sei und was nicht. mit mir geht das nicht.
dieser teufelskreis ist so erbärmlich für mich, so denke ich, in meiner labilen, naiven struktur. nie wieder mummenschanz, lieber clown sein, das letzte leben lang. nie wieder leute belauschen, nur noch berauschen an der betankung von freiem sein im eigenen raum..
ich strebe nichts an, nicht mal das, was ich gut kann. keine vitamine im regen, kein handy im schlamm der verdrucksten kommunikation.
ich will mich nicht mehr erinnern an die zeit, in der ich euch gefallen wollte. dadurch euch zu gefallen, bin ich aus meinem bild gerutscht. mein gesicht will ich mir wieder geben. mein letztes leben erleben, ohne euch, die ihr euch in eure normen wickelt.
das kritisiere ich nicht – wie könnte ich. aufsummiertes leben im gleichklang mit vorgegebener erwartung? um himmels willen: nein. ich bleibe lieber labil. naiv. wie ihr.
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