wertebasis. jeder entwickelt sie selbst – immerhin, in seinem bescheidenen heim. doch wehe, man geht hinaus. dann knebeln sie dich, die besserwissenden. die erkenntnis darüber, dass das geschieht, ist zunächst blass. aber je tiefer man in diese welt eintaucht, desto spürbarer wird, welche gesetzmäßigkeiten nach dir greifen wollen.
sie zerren an deinem gerüst, brüskieren deinen verstand, testen deine widerstandskraft. und sie sind zäh. du kannst das zulassen – vorausgesetzt, du erkennst es. oder du wehrst dich. diese entscheidung nimmt dir niemand ab.
der witz ist: du musst gar nicht entscheiden. sie wollen nur, dass du dich positionierst. damit sie deinen wunden punkt finden. um immer weiter in dein innerstes zu rühren. um dich zum soldaten zu küren – einen, der ihre meinung, ihre werte, polarisierend in die welt treibt. so wie ein stachel. der in dir sitzt, wenn du erkennst, wo du dich aufhältst, was dich umringt. ein leben lang.
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