und wenn ich dann wieder in der formalen realität ankomme, bin ich nicht mehr angefixt vom eindimensionalen erleben mancher menschen. alle menschen sind gleich. niemand steht darüber. wer das mit sich, in sich, abmacht, kann nicht wackeln.
nichts ist gleich in eurer welt. ich nehme das hin. stabilisiere mich dafür. schwer genug, wenn man sieht, wie menschen menschen behandeln, nur weil sie meinen, die besseren zu sein.
dieser irrtum, den niemand für sich zugeben will, durchzieht alle sozialen schichten – bis hin zur negierung anderer lebensformen, sei es religiöser art oder ganz allgemein.
klarkommen damit – das ist es, was gefordert, was geboten ist. für mich, nur für mich. denn ich entscheide für mich, in meiner verantwortung vor mir selbst, die ich suche, und deshalb meistens demütig bin. es sei denn, ich verlasse meine mitte.
dann muss ich mit meinem längst verbrauchten ego kämpfen, meine stimmung dämpfen um meinem impuls, kritik zu laut nach außen zu tragen zu begegnen.
nicht weil es falsch wäre – sondern weil es sinnlos ist, dort laut zu sein, wo niemand hinhört. das habe ich gelernt. zu begreifen, dass nicht jedes wort den raum findet, den es braucht. und dass stille manchmal das lauteste ist, was ich geben kann.
"es ist mir egal, was gewollt ist oder nicht – aber ich greife nicht mehr ein. oder selten. weil ich nichts mehr beweisen muss. ich kann damit leben nicht recht zu haben. ich möchte ruhe in mir, nicht ruhe um mich. und das ist der unterschied."
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